Ausdauersport und Gewicht. Zwei Worte, die oft miteinander in Verbindung gebracht werden und ein sensibles Thema bilden. Es wird oft gesagt, dass es am besten sei, „so leicht wie möglich zu sein“. Dann müssen Sie die zusätzlichen Pfunde nicht mit sich herumtragen und können schneller laufen. Doch das ist eine sehr einfache Aussage und sicherlich nicht wahr. Es gibt einen Wendepunkt, an dem Ihnen ein geringeres Gewicht wirklich nicht mehr hilft.
Eigene Erfahrung
Einen Artikel zu diesem Thema zu schreiben, ist riskant. Weil es ein sehr subjektives Thema ist und es viele Meinungen dazu gibt. Aber ich schreibe aus eigener Erfahrung. Ich habe Ausdauersport gemacht und litt unter Magersucht. Und auch ich habe gemerkt, dass es einen Wendepunkt gab. Auch eine gute Sache.
Als (Spitzen-)Sportler lebt man oft an einem gewissen Limit. Wenn Sie in Höchstform sein müssen, erreichen Sie diese Grenze. Ernährungswissenschaftler, Trainer und Diätassistenten können Ihnen dabei helfen, diese sogenannte Grenze zu bestimmen. Diese Kante hat das ideale Gewicht für maximale Leistung. Bei der echten Spitze ist dies grundsätzlich ein etwas geringeres Gewicht als wenn die Spitzenform nicht vorhanden ist bzw. nicht vorhanden sein muss. Wenn Sie an dieser Kante stehen, halten Sie das Gleichgewicht. Man ist anfälliger für Viren und muss wirklich aufpassen, dass man sich keinen einfängt. Unter professioneller Anleitung stellen Sie sicher, dass Sie auch dann, wenn Sie keine Höchstleistungen erbringen müssen, etwas über diese Grenze hinausgehen. Denn man kann nicht immer am Limit leben, das ist ungesund.
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Signale, die Sie nicht ignorieren sollten
Im Allgemeinen erhalten nur die Allerbesten die erwähnte professionelle Hilfe. Wie bereits angedeutet, fiel mir auf, dass ab einem gewissen (geringen) Gewicht meine Leistung plötzlich nachließ. Damals war ich Radfahrer auf hohem Niveau. Ich kletterte nicht mehr schneller, sondern eher langsamer. Als ich zugenommen und stärker geworden war, flog ich die Berge hinauf. Der Beweis: Leichter ist nicht immer besser.
Es liegt sicher nicht eine Essstörung oder ein gestörtes Essverhalten vor, wenn das Gleichgewicht vorübergehend verloren geht. Achten Sie jedoch auf die folgenden Anzeichen und suchen Sie Hilfe, wenn Sie das Gefühl haben, dass einige dieser Anzeichen auf Sie zutreffen.
- Sie sind sehr stark mit dem Essen beschäftigt und essen nicht in Gedanken.
- Das Essen kompensieren Sie durch zusätzliche Bewegung oder Sport.
- Sie stehen viel auf der Waage, Ihr Gewicht wird immer mehr zu einer „Obsession“.
- Man wird leichter, scheint sich aber weniger gut vom Training zu erholen.
- Ihre Leistung lässt nach.
- Sie sind häufiger krank und frieren, während andere keine Beschwerden haben.
- Sie vermeiden soziale Aktivitäten, bei denen Essen oder Trinken im Spiel ist.
- Für Frauen: Ihre Periode ist überfällig.
Ihr Körper ist oft in der Lage, sich weitgehend zu erholen. Aber nicht immer. Zu langes Untergewicht oder ein ungesundes Gleichgewicht können zu ernsthaften Erkrankungen wie Osteoporose oder Unfruchtbarkeit führen.
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Mein Rat: Schlagen Sie rechtzeitig Alarm.
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